DER DRACHE
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Geschrieben ca.: 2024
Version 1: Fang Anfang An
Lyrics:
Vor der dunklen Zeit im tiefen Tal wuchs ich einst heran bis zur jener Zahl
Wo es hieß die Jahre sind vergangen, nun jetzt bist du groß, so fang Großes an
Der Schmied gab mir ein Schwert, die Klinge scharf, es sei Zeit zu gehen, ich nicht zögern darf
Und so zog ich fort ins Fremde Land, kannte nicht den Feind, alles unbekannt
Ich schritt fort, immer weiter, bis in die Dunkelheit
Und da erschien mir ein Licht, das sagte: "ich bin immer da für dich
Und wenn du frierst, dann denke fest an mich, nun sieh dir an, wie alles zerbricht."
Ich fragte den Fremden „Wer bist du? Warum sollt' ich dir trauen, lass mich in Ruh
Nun jetzt bin ich groß, ich brauch' dich nicht, geh' mir aus dem Weg oder ich töte dich“
Da sprach die Stimme leis’ „Vertraue mir, ich komm' aus 'nem Land besser als hier
Folge oder ich belehre dich: Der, wer mir misstraut, findet Frieden nicht.“
Ich haderte und wankte, wusst’ nicht, was soll ich tun
Und zog zögerlich mein Schwert, stach es tief in des Drachen Herz
Dieser schrie fürchterlich vor Schmerz und es zerbrach alles, was mir wert
Nun war ich allein und ging hinfort hinauf auf den Berg, einem kalten Ort
Frost ergriff das Bein und lähmte mich, kam nicht mehr voran, doch zurück auch nicht
So brach ich dort zusammen in Winters Nacht, konnte nichts mehr tun, hatte keine Macht
Plötzlich war ich klein, reute meine Tat, keiner war mehr da, so sehr ich auch bat
Ich lag dort im Sterben und betete den Himmel an
Und da erschien mir ein Licht, das sagte: "ich bin nicht mehr da für dich
Nun da du frierst, denkst du vielleicht an mich, nun sie dir an, wie das Eis zerbricht"
An dem Horizont ein Feuerball stieg langsam herauf aus dem tiefen Tal
Frost und Schnee verging und mir wurd' warm, langsam stand ich auf, spürte Bein und Arm
So nahm ich das Schwert und warf es fort, der Himmelsdrache sprach „Folg' mir an den Ort“
So ging ich hinfort in das fremde Land, doch als ich es sah hatte ich erkannt
Das Tal einst, aus dem ich kam, liegt nun wieder vor mir
Doch nun war alles wie neu, das erste mal konnt' ich mich wieder freuen
Alle waren da, die ich so vermisst, und dieses ist das End' von dem Gedicht
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